Teufelsbrück

Zwischen Othmarschen und Nienstedten befindet sich der Fähranleger Teufelsbrück, ein zu allen Jahreszeiten beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Vorbeiziehende Schiffe auf der Elbe, etwas Hamburger Strandfeeling und ein kleiner Jachthafen bilden hier ein nettes Ambiente für erlebnisreiche Stunden am Wasser.

Fähranleger Teufelsbrück
Jachthafen Teufelsbrück

Wer gern fotografiert, bekommt in Teufelsbrück sehr interessante Motive vor die Linse, denn neben vielen Schiffen und dem schönen Elbstrand bietet sich auch eine gute Sicht auf die Airbus-Werft, den Fähranleger Finkenwerder und Bereiche des Containerhafens.

Teufelsbrück Blick auf den Containerhafen

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Der Strandabschnitt rechts neben der Brücke ist die beliebteste Stelle zum relaxen und wenn das Wetter mitspielt, lassen sich dort in den Abendstunden traumhafte Sonnenuntergänge bewundern. Wer es etwas behaglicher mag, kann sich auf der gegenüberliegenden Seite oder direkt am Anleger kulinarisch verwöhnen lassen.

Sonnenuntergang-Teufelsbrueck

Bitte beachte auch hier, dass die Strandabschnitte an der Elbe keine offiziellen Badegewässer sind und sich häufig gefährliche Strömungen bilden.

Sonnenuntergang am Elbstrand

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Topspot für Planespotter

Der Fähranleger Teufelsbrück ist übrigens eine beliebte Location für Planespotter, denn direkt gegenüber liegt die Airbus-Werft mit eigener Landebahn und Transportmaschinen wie die Airbus Beluga überfliegen den Fähranleger regelmäßig in atemberaubender Tiefe.

Woher kommt der Name Teufelsbrück?

Einer Legende nach ist es an einer sehr flachen Bachüberquerung, wo sich heute die Elbchaussee befindet, früher „mit dem Teufel zugegangen“. Dort verunglückten immer wieder Pferdefuhrwerke durch gebrochene Räder, weshalb ein Zimmermann mit dem Bau einer Brücke beauftragt wurde. Dieser soll dabei die Hilfe des Teufels in Anspruch genommen haben, wobei er dem Teufel versprach, diesem die Seele des ersten Lebewesens zu geben, welches die neue Brücke überquert.

Bei der Segnung der Brücke durch einen Pfarrer aus Nienstedten wurde dann ein Hase über die Brücke getrieben, um nicht die Seele des Pfarrers selbst zu opfern. Eine kleine Statue, auf der nicht ganz korrekt ein Kaninchen mit dem Teufel dargestellt wird, erinnert an diese Legende.

Vom Fähranleger Teufelsbrück sind es übrigens nur wenige Minuten bis zum Jenischpark und auch das Treppenviertel in Blankenese und der Museumshafen Oevelgönne sind von hier aus wunderbar zu erreichen.

Was ist in der Nähe?

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